 | NOKIA Snowboard FIS Weltcup 2005/2006 Nakashima und Kokubo sichern sich ersten Halfpipe-Titel in Whistler
Japanische Festspiele in Kanada: Shiho Nakashima und Kazuhiro Kokubo haben den ersten Halfpipe-Wettbewerb in Whistler Blackcomb im Rahmen des NOKIA Snowboard FIS Weltcup für sich entschieden. Nakashima setzte sich im Finale der Frauen, das eher einer japanischen Meisterschaft ähnelte, gegen vier ihrer Landsfrauen und Manuela Laura Pesko aus der Schweiz erfolgreich durch. Die 27-Jährige wurde beim ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere von der zweitplatzierten Naho Mizuki und Yayoi Tamura auf dem Podium eingerahmt. Bei den Herren rundete Kazuhiro Kokubo mit seinem zweiten Sieg in Folge das japanische Traumergebnis ab. |  Naho Mizuki
| Zweiter wurde Vinzenz Lüps (GER), der nach dem ersten Durchgang noch in Führung gelegen hatte. Brad Martin schaffte als Dritter in seinem Heimatland ebenfalls den Sprung aufs Treppchen. Noch nie zuvor in der Geschichte des Weltcups gab es eine solche nationale Übermacht in einem Frauen-Halfpipe-Finale. Kein Wunder also, dass sich die einzige Nicht-Japanerin Manuela Laura Pesko etwas einsam fühlte: „Ich war im Startbereich schon ziemlich alleine. Aber nach meinem extrem guten Trainingsrun war ich überzeugt, alle fünf hinter mir lassen zu können. Deswegen bin ich auch enttäuscht, dass es andersrum gelaufen ist. Ich habe Fehler bei den leichteren Tricks gemacht. Heute hatte ich eine gute Chance zu gewinnen, denn die Japaner haben sich gegenseitig fast übermotiviert.“
Der Mann der Stunde im Halfpipe Weltcup ist derzeit Kazuhiro Kokubo. Der 17-Jährige sicherte sich nach Saas-Fee auch den Titel im ersten Wettkampf in Whistler: „Ich bin glücklich, auch hier gewonnen zu haben.“ Der Grund für die guten Resultate dieser Saison im Vergleich zum Vorjahr war laut dem Japaner vor allem das Sommertraining: |  Kazuhiro Kokubo
| „Ich habe vor allem an meinen Landungen gearbeitet. Das hat zwar im ersten Lauf noch nicht so gut geklappt, aber dafür im zweiten Run umso besser. Vor allem nachdem ich wusste, dass ich definitiv auf dem Podium stehen würde.“
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