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NOKIA Snowboard FIS Weltcup 2005/2006
Daniela Meuli und Simon Schoch lassen Schweiz erneut in Le Relais jubeln

SB WC Le Relais PGS 2 Podium women.jpg
Podium Women

Wie gestern strahlten auch nach dem zweiten Parallel Riesenslalom in Le Relais eidgenössische Gesichter vom Podium. Daniela Meuli und Simon Schoch (beide SUI) sicherten sich auf dem 622 Meter langem Parallel-Kurs ihren jeweils ersten Saisonsieg im NOKIA Snowboard FIS Weltcup 2005/2006.

Die 24-jährige Davoserin verwies im Finale der Frauen Heidi Krings aus Österreich auf den zweiten Platz, die damit nach zweieinhalbjähriger Durststrecke wieder auf dem Treppchen stand. Dritte wurde Isabelle Blanc (FRA) vor Marion Posch aus Italien. Bei den Männern setzte sich Simon Schoch gegen seinen jüngeren Bruder Philipp erfolgreich im großen Finale durch, der damit weiterhin im Weltcup führt. Im Kampf um Platz drei sicherte sich Heinz Inniger (SUI) an seinem 25ten Geburtstag kampflos 600 Weltcup-Punkte, nachdem Harald Walder (AUT) verletzungsbedingt nicht antreten konnte.

„Heute hat es richtig Spaß gemacht zu fahren”, meinte die neue Parallel Weltcup-Führende Daniela Meuli. „Die Piste war sehr hart und perfekt.“ Auf die erneute Dominanz des schweizer Teams angesprochen sagte Meuli: „Bei uns läuft es einfach. Wenn einer mal ausfällt, springt eben ein anderer in die Bresche. Das ist fantastisch.“

SB WC Le Relais PGS 2 Podiummen.jpg
Podium Men

Heidi Krings war ebenfalls mehr als zufrieden, nachdem endlich der Knoten geplatzt war: „Das ist der Wahnsinn. Ich habe so lange mit meinen Operationen kämpfen müssen, hatte immer wieder Probleme in der Qualifikation. Ich habe so gehofft, dass es endlich klappt. Das war heute sehr wichtig für mein Selbstvertrauen.“

Da störten auch nicht die Fehler im großen Finale gegen die überragende Fahrerin der vergangenen Saison: „Ich wollte einfach zu viel. Aber egal, Hauptsache gesund!“
„Ich habe lange auf einen Sieg warten müssen“, meinte Simon Schoch nach dem Rennen, der heute seinen dritten Podiumsplatz in diesem Winter einfuhr. Dass es ein Finale gegen seinen Bruder werden würde, „war natürlich sehr geil. Ob man dann Erster oder Zweiter wird, ist egal. Aber ich bin doch froh, dass ich ganz oben stehe. Auch wenn es für die Zuschauer nicht so spannend war, da Philipp in beiden Durchgängen gestürzt ist.“
Aktuelle Änderungen und Updates entnehmen Sie bitte der FIS Homepage:
www.fis-ski.com


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